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Kräuter Planung

Kräuterraritäten

Wenn Sie für Ihr Kräuterglück qualitativ hochwertige Produkte möchten, haben wir für Sie ein grosses Angebot an Pflanzen, Erden oder anderem Gärtnerzubehör. Fragen Sie uns einfach. Wir helfen Ihnen bei der Wahl der richtigen Produkte.


Jahresplanung und Kräutertipps von Januar bis Dezember

Januar:

  • Kräuter am Winterstandort auf Schädlingsbefall prüfen.
  • Kräuter am Winterstandort giessen.


Februar:

  • Planen Sie die neue Kräutersaison.
  • Saatgut für die eigene Anzucht kaufen.
  • Kräuter am Winterstandort giessen.


März:

  • Mit der Kräuteraussaat beginnen.
  • Zwiebeln und Knoblauch setzen (Ca. Mitte März, wenn der Boden nicht mehr gefroren ist).
  • Kräuter vom Winterquartier für den frostfreien Aussenbereich vorbereiten. Bsp. Rosmarin, Thymian gleichmässig zurückschneiden
  • Gegen Ende März können die Kräuter im Aussenbereich, frostgeschützt aufgestellt werden.
  • Kräuter am Winterstandort giessen (Wenn die Kräuter bereits im Aussenbereich aufgestellt werden können, regelmässig nach Bedarf giessen)


April:

  • Boden im Kräutergarten vorbereiten. Umgraben und für die Kräutersaison vorbereiten. Evt. etwas Sand für eine gute Durchlässigkeit des Bodens beimischen.
  • Tongefässe und Kübel vor der Neubepflanzung gründlich reinigen und auf Abflussmöglichkeit des Wassers prüfen. Gegebenenfalls ein genügend grosses Abflussloch bohren. Hilfsmittel wie Seramisgranulat, Tonscherben oder Blähton vor dem Einfüllen der Erde bodendeckend zugeben. Damit stellen Sie sicher, dass das Wasser gut abfliessen kann.
  • Saisonkräuter: Salbei, Heiligenkraut, Thymian, Zitronenmelisse, Currykraut, Pfefferminzen etc. anpflanzen
  • Mehrjährige Pflanzen können durch die Teilung des Wurzelstocks einfach vermehrt werden
  • Wachsende Pflanzen regelmässig zurückschneiden, sofern möglich bereits ernten. Das Zurückschneiden während der ganzen Saison unterstützt das gesunde, kontinuierliche Wachstum der Pflanzen.
  • Kräuter bei Bedarf düngen.


Mai:

  • Kräuter wie Salbei, Thymian, Schnittlauch fortlaufend ernten.
  • Kälteempfindliche Kräuter wie Fruchtsalbei oder Duftpelargonien können vorsichtig im Aussenbereich platziert werden. Darauf achten, dass bei Frostgefahr die Pflanzen gut abgedeckt werden.
  • Prüfen Sie, dass die Kräuter ihren richtigen Standort bekommen. Nur so werden Sie die volle Kraft dieser Naturschätze geniessen können.
  • Blumenkästen, Töpfe und Ampeln bepflanzen.
  • Schnellkeimende Pflanzen wie Basilikum in den Kübeln oder Töpfen aussähen.
  • Gewürzkräuter für Desserts pflanzen: Der Mai ist der ideale Monat für die Pflanzung der neuen Trend-Kräuterraritäten wie; Anans-Salbei, Pfirsich-Salbei, Zitronenstrauch, Süsskraut, Minzen, etc.
  • Diverse Kräuter lassen sich sehr gut mit Gemüse kombinieren. Fragen Sie uns, welche Nachbarschaften sich gut ergänzen.
  • Tipp: Für die ganze Erntezeit! Ernten Sie regelmässig von Ihren Kräutern, und zwar am besten morgens, sobald der Morgentau abgetrocknet ist. Bodennah abgeschnitten werden Melisse, Minze und Estragon. Sie treiben danach wieder aus und bleiben so kompakt. Von Basilikum, Rosmarin, Thymian und Salbei die Triebspitzen abschneiden. Werden nur einzelne Blätter gepflückt, sehen die Kräuter wie "zerrupft" aus.
  • Kräuter regelmässig nach Bedarf giessen.
  • Kräuter auf Schädlingsbefall kontrollieren. Bei Regentagen sind es vor allem die Schnecken, die gerne an den Kräutern naschen. Schnecken rasch einsammeln und entfernen.
  • Kräuter bei Bedarf düngen.


Juni:

  • Kräuter fortlaufend ernten. Regelmässige Ernte ist wichtig, damit die Pflanzen kräftig nachwachsen können.
  • Bei Hitzetagen sollten wasserhungrige Kräuter zweimal pro Tag gegossen werden. Der Morgen und der Abend eignen sich am besten dazu. Pflanzen dürfen nie bei starker Sonneneinstrahlung gegossen werden.
  • Tipp: Kräuter wie bspw. Zitronenmelisse, Minz-Pflanzen, Salvien, Majoran ernten, wenn die Blütenknospen treiben. Dann haben diese Kräuter das intensivste Aroma. Die Kräuter eigenen sich in dieser Zeit bestens zum Trocknen oder die frischen Blätter für Erfrischungsgetränke.
  • Die Pflanzen müssen regelmässig auf Schädlingsbefall oder Krankheiten kontrolliert werden. In der Sommerzeit kann es vermehrt zu Pilzerkrankungen kommen. Entfernen Sie die befallenen Pflanzenteile sofort von den gesunden Kräutern. Wenn ein Kraut immer wieder von ungebetenen Gästen, wie Schnecken oder Raupen heimgesucht wird, empfiehlt es sich ebenfalls das Kraut von den anderen Kräutern zu entfernen.
  • Beet Kräuter auf Unkraut kontrollieren und wenn notwendig jäten. Tipp: Nach einem Regen lässt sich das Unkraut leichter entfernen.
  • Kräuter bei Bedarf düngen.


Juli:

  • Im Juli sind die meisten Kräuter in ihrer vollen Pracht ernte bereit. In der Regel ist jetzt auch bei den meisten Kräutern der Genuss für Gaumen und Auge am grössten.
  • Kräuter weiterhin bedarfsgerecht giessen. Achten Sie darauf, dass bei grosser Hitze die Kräuter vor allem in den Töpfen zweimal pro Tag gegossen werden.
  • Es ist nun auch Zeit für die Stecklingsvermehrung von Salbei, Duftgeranien, Oregano, Rosmarin etc.
  • Beet-Kräuter, Kräuter in Kästen oder Töpfen regelmässig auf Unkraut prüfen und bei Bedarf jäten und Erde auflockern. Kräuter bei Bedarf nochmals düngen.
  • Ab Juli können viele Kräuter nach der Ernte getrocknet oder eingefroren werden. (Bsp. Duftkräuter für Potpourri, Teekräuter, Basilikum etc.).


August:

  • Die Haupternte geht weiter. Schneiden Sie die meisten Kräuter kurz vor der Blüte ca. zwei Finger breit über dem Boden ab. Ausnahmen sind Oregano, Thymian und Lavendel, sie schmecken erst in der vollen Blüte am würzigsten. Kräuter, von denen Sie Blüten und Samen verwenden wollen, müssen voll ausgereift sein. Sobald sich geniessbare Blüten entfalten, können sie geerntet werden. Der richtige Erntezeitpunkt für Samen erkennen Sie an den Früchten - sie sind voll ausgereift und trocken. Unter diesen Kräutern sind bspw. Koriander, Kümmel, Anis oder Dill.
  • Rosmarin zurückschneiden. Damit Rosmarin seinen buschigen Wuchs beibehält und die unteren Zweige nicht kahl werden, schneidet man ihn nach der Blüte kräftig zurück.
  • Kräuter trocknen: Bündeln Sie die Kräuter und hängen Sie sie an einem geschützten Ort auf, an den nicht zu viel Sonne und Wind gelangt.
  • Tipp: getrocknete Kräuter halten sich in einem dunklen Schraubglas, am besten an einem verdunkelten Ort, bis zu einem Jahr.
  • Kräuter einfrieren: Gut gewaschene und trocken getupfte Kräuter klein schneiden und dann in die Fächer einer Eiswürfelschale füllen. Wenig Wasser dazu geben und sofort einfrieren. Die gefrorenen Kräuter-Eiswürfel können Sie aus der Eiswürfelschale lösen und dann über mehrere Monate im Gefrierbeutel aufbewahren.
  • Kräuter einlegen: Eine gutes, kalt gepresstes Olivenöl ist die optimalste Konservierungsmethode.
  • Tipp: Ein qualitativ gutes Olivenöl sollte weniger als 1 % Ölsäure haben. Ein sehr gutes Olivenöl sogar unter 0.5 % Ölsäure ausweisen. Vorschlag: Geben Sie in eine sehr gut verschliessbare Flasche eine Kräutermischung bspw. aus Rosmarin, Thymian, Basilikum, Oregano und Minze und füllen anschliessend das Olivenöl dazu. Dunkle braune Flaschen schützen den Inhalt und sind daher sehr gut geeignet. Das Öl sollten Sie immer vor Licht schützen und im Dunkeln lagern, bspw. im Keller.


September:

  • Weiterhin können frische Kräuter für den täglichen Gebrauch geerntet werden.
  • Der September eignet sich nochmals zum Ernten von Kräutern, welche Sie zum Trocknen für Tee oder Duftsäckli nehmen möchten.
  • Im September kommt auch die Zeit für die Knoblauchernte. Die erntereifen Knoblauchknollen sorgfältig aus dem Boden nehmen. Die Ernte muss trocken gelagert werden.


Oktober:

  • Jetzt beginnt bereits die Vorbereitung für's Überwintern der mehrjährigen Pflanzen. Das Wetter und die Temperaturen sollten Sie gut beobachten. Nicht frostfreie Kräuter rechtzeitig in Ihrem geschützten Winterstandort unterbringen.
  • Basilikum oder andere einjährige Kräuter im Innenbereich, an einem hellen Standort, für die letzte Ernte aufbewahren.
  • Frische Kräuter sind auch im Winter besonders begehrt. Säen Sie im Oktober bspw. Kresse und Schnittlauch in Töpfen auf der Fensterbank oder im Wintergarten aus. Auch Petersilie, Kerbel und Dill können Sie in grösseren Töpfen im Wintergarten nochmals kultivieren.
  • Tipp: Das Kräuterbeet kann mit Tannenzweigen etwas vor der Frostgefahr geschützt werden.


November:

  • Jetzt sollten alle Kräuter die Sie überwintern wollen und können im Winterquartier sein.
  • Beet-Kräuter die winterhart sind nun sehr gut vor Frost schützen. Tannenzweige können dazu ein gutes Hilfsmittel sein.


Dezember:

  • Kräuter am Winterstandort gelegentlich giessen.
  • Winterharte Kräutertöpfe die draussen bleiben - bei Kälteeinbruch mit Noppenfolien schützen.
  • Die Kräuter benötigen auch im Winterquartier etwas Frischluft. An milderen Tagen gut durchlüften.
  • Kräuter hin und wieder auf Krankheiten oder Schädlinge überprüfen.


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